Tag: 5. August 2022

Mai, Ekkehard

Ekkehard Mai war Kunsthistoriker mit dem Spezialgebiet Kunst des 19. Jahrhunderts. Er wurde 1946 geboren. Mai studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie in Bonn und Berlin. 1974 promovierte er an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn zum Dr. phil. (Thema Staatsporträt und Kunsttheorie in der Epoche Ludwigs XIV.). Danach war er bei den Staatlichen Museen zu Berlin, an der Technischen Hochschule Darmstadt und als Kunstkritiker tätig.
Von 1983 bis zu seiner Pensionierung im Januar 2009 war er stellvertretender Direktor des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Köln. Zusammen mit Stephan Waetzoldt leitete er den Projektkreis der Fritz Thyssen Stiftung Kunst, Kultur und Politik im Deutschen Kaiserreich. Er übernahm Lehraufträge in Köln. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Kunstakademien, zum Ausstellungs- und Museumswesen, zur niederländischen Malerei und zur Historienmalerei in Europa sowie zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts gehen auf ihn zurück. Zuletzt war er Honorarprofessor für Allgemeine Kunstgeschichte an der Universität zu Köln. Mai galt als ausgewiesener Fachmann für die Kunst des 19. Jahrhunderts, insbesondere der Düsseldorfer Malerschule. Ekkehard Mai starb am 31. Juli 2020 im Alter von 74 Jahren.

Publikationen im Imhof Verlag:

  • Die Künstlerfamilie von Wille. Von Weimar ins Rheinland, 978-3-7319-0997-2 (2020)
  • Wege in die Moderne. Die Künstler des Sankt Lucas-Clubs in Düsseldorf, 978-3-7319-0747-3 (2018)
  • Späte Grand Tour. Reisebriefe des Malers Hermann F. Plüddemann (1809-1868) aus der Schweiz und Italien (mit C. Kayser), 978-3-7319-0582-0 (2017)
  • Die Eifel im Bild. Von Weimar ins Rheinland, 978-3-7319-0356-7 (2016)
  • Carl Gehrts (1853–1898) und die Düsseldorfer Malerschule, 978-3-7319-0154-9 (2015)
  • Mensch und Meer: Düsseldorfer Malerschule in der Dr. Axe-Stiftung, 978-3-7319-0075-7 (2014)
  • Blick auf die Sammlung. Düsseldorfer Malerschule in der Dr. Axe-Stiftung,978-3-86568-919-1 (2013)
  • Winterbilder der Düsseldorfer Malerschule, 978-3-86568-852-1 (2012)
  • Lebensbilder. Die Genremalerei der Düsseldorfer Malerschule, 978-3-86568-756-2 (2012)
  • Landschaften von Andreas Achenbach bis Fritz von Wille. Ideal und Wirklichkeit, 978-3-86568-675-6 (2011)

Zeitz, Joachim

Dr. med. Joachim Zeitz wurde 1944 im badischen Lahr geboren und ist ehemals Arzt in Bad Homburg gewesen. Er verfasste das Standardwerk „Die Medaillen des Hauses Baden“: Band I, zusammen mit Friedrich Wielandt verfasst, erschien 1980, Band II 1987. Für das mit seiner Tochter Dr. phil. Lisa Zeitz geschriebene Buch „Napoleons Medaillen“ erhielt er 2003 in Paris den Grand Prix der Fondation Napoleon. 2018 erschien im Michael Imhof Verlag „Badische Medaillen. Schaumünzen dokumentieren dreihundert Jahre oberrheinische Geschichte bis 1806“, eine vollständige Sammlung der badischen Medaillen und Wallfahrtszeichen.

Publikationen im Imhof Verlag:

  • Badische Medaillen. Schaumünzen dokumentieren dreihundert Jahre oberrheinische Geschichte bis 1806, 978-3-7319-0400-7 (2018)
  • Napoleons Medaillen, 978-3-935590-25-9 (2003)

Rinke, Regina

Regina Rinke wurde 1936 geboren und stammt aus Wildflecken. Sie ist Pädagogin und war zwischen 1989 und 2011 Präsidentin des Rhönklubs. In dieser Zeit half sie bei der Wiederbelebung der Rhönklub-Tradition in Thüringen und bei der Ausrichtung des Deutschen Wandertages 2008 mit. In ihrer Amtszeit wurden außerdem die Wanderwege „Hochrhöner“ und dessen Extratouren eröffnet, für welche sie und ihr Mann Wegbereiter waren. Rinke trägt den Kulturpreis der Rhön und wurde 2013 zur Ehrenpräsidentin des Rhönklubs ernannt. Nach ihrer Amtszeit engagierte sich Rinke für den Aufbau einer Schule in Ruanda.

Publikation im Imhof Verlag:

Die 50 schönsten Ziele in der Rhön, 978-3-86568-826-2 (2012)…

Orelli-Messerli, Barbara von

PD Dr. Barbara von Orelli-Messerli ist Privatdozentin der Universität Zürich und lehrt Kunstgeschichte mit besonderem Schwerpunkt auf angewandter Kunst und Gestaltung des 19. und 20. Jahrhunderts. Zuvor war sie langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin am Gewerbemuseum Winterthur (1988-1996) und Studienleiterin des Graduiertenkollegs Art + Profession und Dozentin an der Universität Bern (1998-2003). 2007 habilitierte sie sich im Fach Kunstgeschichte an der Universität Zürich mit dem Werk „Gottfried Semper (1803-1879): Entwürfe für dekorative Künste“. An der Universität Zürich ist sie berechtigt, Kunstgeschichte zu lehren und Forschung zu leiten. Ihr aktuelles Projekt konzentriert sich auf die sakralen Räume der Synagoge, mit besonderem Interesse für die Dresdner Synagoge von Semper.
Orelli-Messerli organisiert außerdem seit 2010 die Internationalen Symposien “Ein Dialog der Künste“.

Publikationen im Imhof Verlag:

  • Ein Dialog der Künste, Bd. 5. Der spatial turn in der Architektur und die Beschreibung in der Literatur von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, 978-3-7319-1202-6 (2021)
  • Ein Dialog der Künste Bd. 4. Neuinterpretation von Architektur und die Beschreibung in der Literatur von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, 978-3-7319-0957-6 (2020)
  • Licht(t)räume. Festschrift für Brigitte Kurmann-Schwarz zum 65. Geburtstag, 978-3-7319-0332-1 (2016)
  • Ein Dialog der Künste Bd. 3. Das Verhältnis von innen und außen (mit B. Kurmann-Schwarz), 978-3-7319-0452-6 (2014)
  • Ein Dialog der Künste Bd. 2. Beschreibungen und Innenarchitektur und Interieurs in der Literatur von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, 978-3-7319-0138-9 (2014)
  • Ein Dialog der Künste Bd. 1. Beschreibungen von Architektur in der Literatur von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, 978-3-86568-872-9 (2012)
  • Gottfried Semper. Die Entwürfe zur dekorativen Kunst, 978-3-86568-310-6 (2010)

Weilandt, Gerhard

Gerhard Weilandt ist ein Kunsthistoriker, der 1957 in Hagen geboren wurde. Er studierte von 1976 bis 1983 Geschichte und Kunstgeschichte in Bonn und München. Weilandt promovierte 1989 an der Universität Bonn im Hauptfach Gesichte. Weiland war von 1990 bis 1994 als DFG-Stipendiat am Württembergischen Landesmuseum Stuttgart tätig, wo er unter anderem am Ausstellungsprojekt „Meisterwerke massenhaft. Die Bildhauerwerkstatt des Niklaus Weckmann und die Malerei in Ulm um 1500“ mitarbeitete. Von 1995 bis 2004 war er wissenschaftlicher Angestellter beim DFG-Forschungsprojekt „Fränkische Tafelmalerei. Die Werkstätten von Hans Pleydenwurff und Michael Wolgemut“. Seit 2004 gibt Weilandt zudem internationale Vorträge, z. B. in den USA (Society of Architectural Historians, International Congress von Medieval Studies), Großbritannien (Courtauld Insitute), Polen, Tschechien, Österreich und Schweiz. Von 2004 bis 2010 übernahm Weilandt verschiedene Gast- und Vertretungsprofessuren, unter anderem an den Universitäten Graz, Kassel, Greifswald und Heidelberg. 2009 war er Gastforscher am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Mitteleuropas an der Universität Leipzig. Seit 2011 ist er Professor für Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Mittelalter an der Universität Greifswald.
Die Schwerpunkte seiner Forschung und Lehre sind Ottonische Kunst, Sozialgeschichte der Kunst, Künstlerwerkstatt der Spätgotik, Bildfunktionen und Sakraltopographie, Kunstgeschichte des Ostseeraums sowie digitale Kunstgeschichte.

Publikationen im Imhof Verlag:

  • Der Bamberger Dom als Heilsgeschichtsraum. Teil I: Die Skulpturen der Älteren Werkstatt, 978-3-7319-1188-3 (2022)
  • Die Ausstattung des Doberaner Münsters. Kunst im Kontext (mit K. von Cossart), 978-3-7319-0176-1 (2018)
  • Hansische Identitäten (mit K. Petermann, A. Rasche), 978-3-7319-0513-4 (2017)
  • Die Sebalduskirche in Nürnberg. Bild und Gesellschaft im Zeitalter der Gotik und Renaissance, 978-3-86568-125-5 (2007)

Aufsätze und wissenschaftliche Beiträge in weiteren Publikationen im Imhof Verlag:

  • Gotland. Kulturelles Zentrum im Hanseraum / Cultural Centre in the Hanseatic Area, 978-3-7319-0994-1 (2022), Beitrag “Der Kaiser und die Teufel – Die Darstellung der Seelenwägung Heinrichs II. in Kirchen auf Gotland und ihre Metamorphosen”
  • Indifferent Things? Objects and Images in Post-Reformation Churches in the Baltic Sea Region, 978-3-7319-1036-7 (2020), Beitrag: “Destroy them! Reuse them? Church Furnishings in the Era of Reformation in Southern Baltic Sea Area – an Overview”
  • Pilgerspuren. Wege in den Himmel / Von Lüneburg an das Ende der Welt, 978-3-7319-1004-6 (2020), Beitrag: “Relieffragment mit der Verbrennung der Sternberger Juden”
  • Meister Francke Revisited. Auf den Spuren eines Hamburger Malers, 978-3-7319-0432-8 (2017), Beitrag: “Der Ostseeraum – Einheitliche Kunstregion oder vielschichtiges Netzwerk?”
  • Luthers Norden. Katalog der Ausstellung im Pommerschen Landesmuseum Greifswald, 978-3-7319-0414-4 (2017), Beitrag: “Der Kirchenbau und der Wandel in der Kirchenausstattung im südwestlichen Ostseeraum in den ersten Jahrzehnten der Reformation”

Bastek, Alexander

Alexander Bastek ist Kunsthistoriker und Leiter des Museums Behnhaus Drägerhaus. Er wurde 1973 in Essen geboren. Bastek studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Hamburg. Ein Auslandsstudium führte ihn an die Scuola Normale Superiore in Pisa. Seine Magisterarbeit in Hamburg beschäftigte sich mit dem Kunstkritiker Emil Heilbut. 2005 wurde er in Hamburg mit einer Dissertation über Ferdinand Brütt zum Dr. phil. promoviert.
Vor seiner Tätigkeit als Leiter des Museums Behnhaus Drägerhaus, Lübeck, war er am Niedersächsischen Landesmuseum Hannover und am Museum Giersch in Frankfurt am Main beschäftigt Schon während des Studiums arbeitete er an Projekten am Museum Folkwang Essen, der Hamburger Kunsthalle und dem Niedersächsischen Landesmuseum Hannover. Seine erste Anstellung hatte er ab 2005 im Museum Giersch in Frankfurt am Main. Hier kuratierte er Ausstellungen mit Schwerpunkt Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Seit dem 1. Dezember 2008 ist er Leiter des Museums Behnhaus Drägerhaus. Im Museumsverbund der Lübecker Museen, verwaltet durch die Kulturstiftung Hansestadt Lübeck, dient das Haus als Galerie des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne.

Publikationen im Imhof Verlag:

  • 100 Jahre Nordische Woche, 100 Jahre Museum Behnhaus, 978-3-7319-1182-1 (2021)
  • Max Liebermann und Hans Meid. Schwarz auf Weiß, 978-3-7319-0911-8 (2019)
  • Irr-Real. Carl Julius Milde, das Porträt und die Psychiatrie, 978-3-7319-0834-0 (2019)
  • Hundert Meisterwerke. Die Sammlung des Museums Behnhaus Drägerhaus Lübeck, 978-3-7319-0598-1 (2017)
  • Møder. dansk og tysk malerkunst 1860–1960 / Begegnungen. Deutsche und dänische Malerei 1860–1960, 978-3-7319-0385-7 (2016)
  • Fotografie in Lübeck 1840-1945 (mit J. Zimmermann), 978-3-7319-0366-6 (2016)
  • Niederländische Moderne – die Sammlung Veendorp aus Groningen (mit T. von Stockhausen, E. Ditmars), 978-3-7319-0263-8 (2015)
  • Erich Klahn. Ulenspiegel 1901-1978, 978-3-7319-0164-8 (2015)
  • Thomas Mann und die Bildende Kunst (mit A. Pfäffin), 978-3-7319-0101-3 (2014)
  • Carl Wilhelm Götzloff (1799-1866). Ein Dresdner Landschaftsmaler am Golf von Neapel, 978-3-7319-0047-4 (2014)
  • Lyonel Feininger. Lübeck – Lüneburg, 978-3-86568-983-2 (2013)
  • Der schwedische Impressionist Anders Zorn (1860-1920), 978-3-86568-741-8 (2012)
  • Edvard Munch. Holzschnitte. Aus einer norwegischen Privatsammlung, 978-3-86568-681-7 (2011)
  • Kunst, Küche und Kalkül. Carl Friedrich Rumohr (1785-1843) und die Entdeckung der Kulturgeschichte, 978-3-86568-591-9 (2010)
  • “An den Wassern Babylons saßen wir”. Figurationen der Sehnsucht in der Malerei der Romantik. Ferdinand Olivier und Eduard Bendemann, 978-3-86568-514-8 (2009)
  • Volker Bartsch. Bildhauer – Maler – Graphiker, sculptor – painter – graphic artist, 978-3-86568-440-0 (2008)
  • Anton Radl (1774-1852). Maler und Kupferstecher, 978-3-86568-360-1 (2008)
  • Die Kaisergalerie im Frankfurter Römer / The emporers’ gallery in the Frankfurt “Römer”, 978-3-86568-297-0 (2007)
  • Mattheuer, Tübke, Triegel. Eine Frankfurter Privatsammlung, 978-3-86568-329-8 (2007)
  • Ferdinand Brütt. 1849-1936. Erzählung und Impression, 978-3-86568-230-7 (2007)