Tag: 4. August 2022

Ellrich, Hartmut

Hartmut Ellrich (geb. 1970) ist Historiker, Buchhändler und freier Journalist. Geboren und aufgewachsen ist er in Mannheim. 1990 bestand er das Abitur am Peter-Petersen-Gymnasium in Mannheim. Von 1991 bis 1996 studierte Ellrich an der Universität Mannheim Mittlere und Neuere Geschichte, sowie Politische Wissenschaften. Ellrich schloss sein Studium 1999 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ab. Dort war er 1998/1999 am Ausstellungsprojekt „Die Revolution von 1848/49 in Thüringen“ von Hans-Werner Hahn beteiligt. Ellrich wirkte von 2000 bis 2002 als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Wolfram Siemann am Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ellrich kehrte schließlich nach Thüringen zurück, wo er Mitarbeiter von Konrad Scheurmann bei der Zweiten Thüringer Landesausstellung Thüringen – Land der Residenzen, wurde. Hier gestaltete er die Ausstellungseinheit „Protestantischer Kirchenbau in Thüringen“. 2003 entstand die erste von mittlerweile über 20 kultur- und architekturgeschichtlichen Publikationen, unter anderem über Johann David Weidner und das Mannheimer Schloss. Seit 2004 ist Ellrich selbständiger, freiberuflicher Historiker und Buchhändler in Ohrdruf (Historisches Projektmanagement & Buchhandlung am Bachhaus e.K.). Er veranstaltet Kulturfahrten („Ellrichs KulTouren“), macht Stadtführungen und wirkt in Lesungen.
Ellrich engagiert sich außerdem als Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für Gotha und das Gothaer Land. Er arbeitet zudem ehrenamtlich für die deutschsprachige evangelisch-lutherische St. Christophori-Gemeinde Breslau/Wrocław.

Publikationen im Imhof Verlag:

  • Schloss Ehrenstein. Ohrdruf, 978-3-7319-1258-3 (2022)
  • Der deutsche Adel im 20. und 21. Jahrhundert, 978-3-7319-0275-1 (2017)
  • Reisewege zu Luther. Ein Führer zu den Wirkungsstätten des Martin Luther (1483 – 1546), 978-3-7319-0236-2 (2015)
  • Ohrdruf. Stadtführer 978-3-7319-0161-7 (2015)
  • Das Haus Windsor und seine deutsche Herkunft (mit M. Imhof), 978-3-7319-0040-5 (2014)
  • Die Wittelsbacher in Bayern und am Rhein, 978-3-86568-937-5 (2014)
  • Kaiserinnen und Königinnen. von Nofretete bis Sisi (mit M. Imhof, P. Wietzorek),, 978-3-86568-817-0 (2013)
  • Die Frauen der Reformatoren, 978-3-86568-757-9 (2012)
  • Die Salier. Die Geschichte der Herrscherdynastie, 978-3-86568-372-4 (2011)
  • Die Staufer. Herrscherdynastie im hohen Mittelalter, 978-3-86568-567-4 (2011)
  • Das historische Heidelberg, 978-3-86568-505-6 (2010)
  • Das historische Stuttgart, 978-3-86568-381-6 (2009)
  • Potsdam. Stadtführer (deutsch), 978-3-86568-366-3 (2009)
  • Potsdam. Guide 978-3-86568-526-1 (2009)
  • Das Berliner Schloss Geschichte und Wiederaufbau, 978-3-86568-397-7 (2008)
  • Das historische München, 978-3-86568-332-8 (2008)

Zimmermann, W. Haio

Prof. Dr., geboren 1941 in Budweis/České Budějovice, Tschechien. Studium der Ur- und Frühgeschichte, Volkskunde, Germanistik mit Schwerpunkt Niederdeutsch sowie weiterer Nebenfächer in Tübingen, Groningen (NL) und Göttingen. Ab 1971 Tätigkeit am Niedersächsischen Landesinstitut für Marschen- und Wurtenforschung, seit 1988 Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung in Wilhelmshaven, zuerst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 2000 als Direktor des Instituts. 1971 bis 1986 Leitung des DFG-Forschungsprogramms „Entwicklungsgeschichte einer Siedlungskammer (Flögeln) im Elbe-Weser-Dreieck“. Seit 2006 im Ruhestand. Seit 2005 Professor (§ 17 HmbHG) für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie an der Universität Hamburg. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Archäologie des Hauses (Konstruktion und Funktion), Landwirtschaftsarchäologie und frühes Handwerk.…

Brenner, Danica

Danica Brenner studierte Kunstgeschichte, französische Literaturwissenschaft und Erziehungswissenschaft in Trier und Florenz (Abschluss 2010 mit dem Magister Artium). Parallel arbeitete sie 2006–2011 als studentische und wissenschaftliche Hilfskraft bei diversen Forschungs- und Ausstellungsprojekten unter Leitung von Prof. Dr. Dr. Andreas Tacke, Prof. Dr. Gerhard Wolf und Prof. Dr. Wolfgang Schmid mit. 2011–2014 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin beim ERC-advanced grant Projekt artifex. Danach wurde Brenner wissenschaftliche Hilfskraft beim Internationalen Graduiertenzentrum der Universität Trier, zudem Forschungsstipendiatin des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte in Mainz. 2016 wurde Brenner wissenschaftliche Mitarbeiterin zur Vertretung der Assistenz bei Prof. Dr. Dr. Andreas Tacke inkl. Betreuung der internationalen Austauschprogramme des Faches Kunstgeschichte. Im April 2017 reichte Brenner ihre Dissertation ein. Seit Juli 2017 ist sie freie Mitarbeiterin am Historischen Museum Frankfurt zur Vorbereitung der Ausstellung „Das Meisterstück“ (2019/2020). Ihre Dissertation „Der Künstler als Handwerker“ erschien 2021 im Michael Imhof Verlag.
Die Schwerpunkte ihrer Forschung und Lehre sind Künstlersozialgeschichte und ihre Methodologie, Deutsche Malerei des 15. und 16. Jahrhunderts, Stadt- und Kunstgeschichte Augsburgs zu Beginn der Frühen Neuzeit, Zunft- und Handwerksgeschichte sowie Forschungsdatenbanken und Historische Netzwerkanalyse.

Publikation im Imhof Verlag:

Der Künstler als Handwerker. Handlungsspielräume zunftgebundener Maler in Spätmittelalter und beginnender Früher Neuzeit am Beispiel Augsburgs, 978-3-7319-0879-1 (2021)…

Diemer, Rudolf

Rudolf Diemer war ein Fotograf, geb. 03.111942 in Bad Neustadt/Saale, gest. 17.07.2022.
Er begann während eines Einsatzes als Monteur bei einer Ölfirma im südlichen Afrika von 1965 bis 1970 mit dem Fotografieren und Filmen von Tieren. Bei Exkursionen in die Nationalparks Etosha-Pfanne, Serengeti, Tsavo, Krüger-Park und Kilimandscharo entstanden die ersten Dokumentarfilme, wie „Die Buschmänner der Kalaharie”.
Fortsetzung der Foto- und Filmarbeit in Deutschland, Südtirol, Norwegen, Alaska und der Rhön. Dabei entstanden u. a. über 10.000 Fotos der Landschaft und der Tierwelt. Mit einigen Bildern nahm er erfolgreich an internationalen Fotowettbewerben teil.
Mit seinen Filmen gewann er drei Filmpreise. Für den Dokumentarfilm „Hahnendämmerung — Das Jahr des Auerhahns” erhielt er 1999 beim Internationalen Naturfilmfestival in Düsseldorf den Filmpreis „Goldener Nautilus” .
Es folgten weitere Filme, z. B. „De arte venandi cum avibus — Über die Kunst, mit Vögeln zu jagen”, Teil 1 : Die Adler” und Teil 2: „Der Habicht”. Für das Bayerische Fernsehen entstand im Jahre 2002 der Rhönfilm Rund ums Dammersfeld — Unvergessene Heimat” und ein Industriefilm für die Siemens AG.
1998 in der Slowakei und 2001 in Südtirol drehte er zwei Fernsehfilme über den Steinadler. Ab 1992 arbeitete er mehrfach in Ostsibirien und Kamtschatka. Als Kameramann für das japanische Fernsehen nahm er dort an russisch-japanischen Expeditionen teil. Es entstand der Film „Nomaden der Arktis“ Weitere Fotoreisen führten nach Finnland, Polen, Rumänien und in die Mongolei. Rudolf Diemer lebte bis zu seinem Tod im Juli 2022 in Bad Neustadt an der Saale.

Publikationen im Imhof Verlag:

  • Die Rhön. Faszination Natur, 978-3-7319-0701-5 (2018)
  • Die Rhön – aus Feuer geboren!, 978-3-86568-273-4 (2007)

Schubert, Dietrich

Dietrich Schubert wurde am 24. April 1941 in Gera geboren. Er studierte 1960/61 Kunstgeschichte, Germanistik und Soziologie an der Universität Leipzig und ab 1964 an den Universitäten in Freiburg im Breisgau, Wien und München. Schubert promovierte 1970 mit der Dissertation „Die Gemälde des Braunschweiger Monogrammisten. Ein Beitrag zur Geschichte der Niederländischen Malerei des 16. Jahrhunderts“ in München.
Von 1971 bis 1977 war er wissenschaftlicher Assistent an der Universität Regensburg und danach Habilitationsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 1979 habilitierte er sich an der Technischen Universität München zum Thema Die Kunst Lehmbrucks. Von 1980 bis zu seiner Emeritierung 2006 war er Professor für allgemeine Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg.
Schubert publizierte unter anderem zur Niederländischen Malerei des 16. Jahrhunderts, über Otto Dix, das neuere Denkmal, über die Wirkung Nietzsches und den Expressionismus; über die österreichische Malerei und Skulptur des späten 19. und 20. Jahrhunderts, zur Geschichte der Heinrich-Heine-Denkmäler 1887–1983 und zu Max Beckmann.

Publikation im Imhof Verlag:

Max Beckmann vom Vietzker-Strand zur Departure. 1904–1936, 978-3-7319-1142-5 (2021)…

Süße-Krause, Uta

Uta Süße-Krause (geb. 1955 in Maulbronn) studierte von 1979 bis 1983 Fotografie und Film in Köln. Seit 1989 ist sie als freie Fotografin mit internationalen Ausstellungen und Buchprojekten und Musikerin tätig. Ihre Fotoprojekte wurden u. a. im Museum für Kommunikation in Berlin (2004), auf den Europäischen Kulturtagen in Karlsruhe und in der Philharmonie in Berlin (2006) sowie in der Steam Whistle Gallery in Toronto, Kanada (2008) gezeigt. Von 1998 bis 2000 lehrte sie Fotografie im Fach Kunst an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg.
Sie veröffentlichte mehrere Bildbände, u. a. die Fotobände „Cellisten“ (zu dem erste Ausstellungen 2010 im Gasteig in München sowie in der Philharmonie Berlin erfolgten) und „Katzen in Rom“ über die Katzen des „Cimitero Acattolico“.

Publikationen im Imhof Verlag:

Schneider, Herbert

Herbert Schneider wurde 1950 in Gersfeld geboren und lebt heute in Bischofsheim an der Rhön. Seit seinem 20. Lebensjahr malt er als Autodidakt, dabei an der gegenständlichen Kunst festhaltend. Er arbeitet in allen Techniken, d. h. in Öl, mit Aquarellfarben, Tempera und Kohle/Bleistift. Seine Bilder zeugen von einer starken Bindung an seine Heimat. Bevorzugt malt er Motive aus der Hohen Rhön, insbesondere Landschaften mit ihren markanten Rhöner Besonderheiten, d. h. der „offenen Ferne“ und den Basaltsteinen, aber auch charakteristische Streusiedlungen, Ortsansichten und Burgruinen.

Publikation im Imhof Verlag:

Atzbach, Rainer

Associate Professor, Dr. phil. Studium der Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit in Bamberg. Promotion 2004 über „Leder und Pelz am Ende des Mittelalters und zu Beginn der Neuzeit“. Mitkurator der Ausstellungen „Elisabeth in Marburg. Der Dienst am Kranken“ am Universitätsmuseum Marburg und „Burg und Herrschaft“ am Deutschen Historischen Museum Berlin. Seit 2011 Assistant Professor bzw. Associate Professor für Bauforschung und Historische Archäologie an der Universität Aarhus, Dänemark. Seit 2007 Mitglied der Historischen Kommission Hessen (Marburg), seit 2018 Mitglied im erweiterten Vorstand des AHF. Publikationen zur Archäologie und Burgenforschung sowie zur Stube in Mitteleuropa und Hausforschung in Dänemark.…

Wietzorek, Paul

Paul Wietzorek ist ein Historiker aus Krefeld. Er war Lehrer an einem Gymnasium in Krefeld und ist Schriftleiter der Zeitschrift “der Niederrhein”. Im April 2017 erhielt Paul Wietzorek für sein Lebenswerk im Krefelder Rathaus die Auszeichnung des “Rheinlandtalers” verliehen.

Publikationen im Imhof Verlag:

  • Der Adel und seine Burgen und Schlösser in Europa, 978-3-7319-0274-4 (2019)
  • Die schönsten Burgen in Deutschland, 978-3-7319-0278-2 (2018)
  • Waterloo 1815 – Die letzte Schlacht Napoleons, 978-3-7319-0121-1 (2015)
  • Das mittelalterliche Kaisertum, 978-3-86568-748-7 (2013)
  • Adolph Kolping 1813–1865, 978-3-86568-950-4 (2013)
  • Das historische Mainz, 978-3-86568-747-0 (2013)
  • Das historische Aachen, 978-3-86568-766-1 (2012)
  • Kaiserinnen und Königinnen von Nofretete bis Sisi (mit H. Ellrich, M. Imhof), 978-3-86568-927-6 (2012)
  • König Ludwig II. von Bayern und seine Schlösser, 978-3-86568-683-1 (2011)
  • Das historische Nürnberg, 978-3-86568-323-6 (2011)
  • Das historische Frankfurt am Main, 978-3-86568-618-3 (2011)
  • Das historische Düsseldorf, 978-3-86568-503-2 (2009)
  • Das historische Hamburg, 978-3-86568-305-2 (2008)
  • Das historische Krefeld, 978-3-86568-356-4 (2008)
  • Historic Berlin, 978-3-86568-353-3 (2008)
  • Das historische Köln, 978-3-86568-115-7 (2006)
  • Das historische Berlin, 978-3-86568-050-1 (2005)

 

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Frey, Nikolaus

Nikolaus Frey, geboren 1943, hat an der Freiburger Musikhochschule Klavier und an der Universität Freiburg Musikwissenschaft studiert. Von 1973 an war er als Klavierpädagoge an mehreren Musikschulen sowie freiberuflich tätig. Ab 1986 hatte er die Leitung von kommunalen Musikschulen inne, zuletzt 14 Jahre lang in Fulda. Während der vergangenen 20 Jahre schrieb er für die „Fuldaer Zeitung“ Rezensionen über die klassischen Konzerte in der Region Fulda.

Publikation im Imhof Verlag:

Fulda – Eine Stadt voller Musik. Rückblick auf 20 Jahre mit klassischen Konzerten, 978-3-7319-1192-0 (2022)…