Heinz Schomann ist Kunsthistoriker und Denkmalpfleger. Er war Konservator beim Hessischen Landesamt für Denkmalpflege in Wiesbaden und später langjähriger Leiter des Amtes für Denkmalpflege der Stadt Frankfurt am Main. Schomann wurde am 13. Juni 1939 in Frankfurt am Main geboren. Nach bestandenem Abitur begann er 1960 ein Studium der Germanistik, Geschichte und Politik an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt. Nach zwei Semestern schrieb er sich zusätzlich für Kunstgescichte und Klassische Archäologie ein. Nach dem ersten Staatsexamen 1965 wurde er im Sommer 1968 bei Harald Keller promoviert. Sein Interesse galt der Kunstgeschichte, weshalb er sich gegen das Lehramt entschied.
1969 erhielt Schomann eine Stelle als Volontär, später als Bezirkskonservator bei Gottfried Kiesow in Wiesbaden. Der Frankfurter Oberbürgermeister Walter Möller machte ihn 1971 zum Referenten für Denkmalpflege. Er baute das städtische Amt für Denkmalpflege auf und warb in Politik und Öffentlichkeit für Denkmalpflege und Denkmalschutz. Er erhielt Unterstützung der Frankfurter Bürger und aller im Stadtparlament vertretenen Parteien.
Schomann setzte sich nachdrücklich für den Erhalt des Bockenheimer Straßenbahndepots, des Südbahnhofes und der Gutleutkaserne ein und bemühte sich um die Restaurierung der zwischen 1515 und 1519 entstandenen Wandbildzyklen von Jerg Ratgeb im Karmeliterkloster.
Schomann verfasste zahlreichen Buchveröffentlichungen, unter anderem über Frankfurter Baudenkmäler, Brunnen, das Maler-, das Holzhausen- und das Bahnhofsviertel, separat dem Hauptbahnhof, aber auch über die Eisenbahn Hessens.

Publikationen im Imhof Verlag:

  • Das Frankfurter Malerviertel und der Aufstieg von Sachsenhausen, 978-3-86568-492-9 (2015)
  • Das Frankfurter Holzhausenviertel vom Weiherhaus zum Wohnquartier, 978-3-86568-581-0 (2016)

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