Hans Bjarne Thomsen ist Professor für die Kunstgeschichte Ostasiens an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich und leitet Forschungsprojekte im Bereich ostasiatischer Kunst. Dabei trägt er aktiv zum kulturellen Austausch zwischen Japan und der Schweiz bei und will die freundschaftliche Beziehung der beiden Länder vertiefen. Seit 2009 leitet Thomsen das Projekt „Hidden Treasures Outside East Asia (Verborgene Schätze außerhalb Ostasiens), welches japanische Kunstgegenstände, die im Besitz Schweizer Museen sind, bekannt machen soll. 2014 organisierte er in Bern, St. Gallen und Genf Sonderausstellungen im Rahmen des Jubiläums „150 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Japan und der Schweiz. Thomsen ist seit August 2015 im Vorstand der Schweizerisch-Japanischen Gesellschaft tätig und fördert so die Wahrnehmung der japanischen Kultur in der Öffentlichkeit. Er organisiert außerdem Symposien und schreibt wissenschaftliche Beiträge zur Förderung des Verständnisses in der Schweiz gegenüber der japanischen Kunst und Kultur. 2017 lud er Ihre Kaiserliche Hoheit Prinzessin Akiko von Mikasa nach Zürich ein, um mit ihr eine Vortragsveranstaltung zur Kunst Japans zu halten. Im Mai 2019 wurde er von der japanischen Regierung für seine Verdienste zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Japan und der Schweiz im Kunstbereich mit „The Order of the Rising Sun, Gold Rays with Rosette“ ausgezeichnet.

Publikationen im Imhof Verlag:

  • Lines from East Asia. Japanese and Chinese Art on Paper, 978-3-7319-1252-1 (2022)
  • Japanische Holzschnitte aus der Sammlung Ernst Grosse / Japanese Woodblock Prints from the Ernst Grosse Collections, 978-3-7319-0659-9 (2018)

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