Stephan Kemperdick, geb. 1960 in Düsseldorf, studierte 1983–87 Bildende Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf und ab 1987 Kunstgeschichte in Bochum und an der Freien Universität Berlin. 1996 promovierte er mit einer Arbeit über den Meister von Flémalle. Zwischen 1999 und 2002 arbeitete Kemperdick am Städel Museum, Frankfurt, 2003–2004 an einem Katalog altdeutscher Malerei an der Gemäldegalerie Berlin und 2005–2007 als Konservator für Alte Meister am Kunstmuseum Basel. Seit 2008 ist er Kustos für altniederländische und altdeutsche Malerei an der Gemäldegalerie Berlin. Für die jeweiligen Museen war Kemperdick auch als Kurator und Mitkurator verschiedener Ausstellungen tätig. Neben seiner Dissertation veröffentlichte er u. a. Publikationen zu Rogier van der Weyden und Martin Schongauer sowie zu den deutschen Gemälden im Städel und in der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen Berlin, einige davon im Michael Imhof Verlag.

Publikationen im Imhof Verlag:

  • Jean Fouquet. Das Diptychon von Melun, 978-3-7319-0565-3 (2018)
  • Jean Fouquet (englische Ausgabe), 978-3-7319-0620-9 (2018)
  • Der Genter Altar – The Ghent Altarpiece. Reproduktionen, Deutungen, Forschungskontroversen (mit J. Rößler und J. Heyder), 978-3-7319-0456-4 (2017)
  • Hieronymus Bosch und seine Bildwelt im 16. und 17. Jahrhundert, 978-3-7319-0431-1 (2016)
  • Der Genter Altar der Brüder van Eyck. Geschichte und Würdigung, 978-3-7319-0089-4 (2014)
  • The Ghent Altarpiece by the Brothers Van Eyck, History and Appraisal, 978-3-7319-0146-4 (2014)
  • Deutsche und böhmische Gemälde 1230-1430, 978-3-86568-525-4 (2010)
  • Martin Schongauer. Eine Monographie, 978-3-937251-33-2 (2004)

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