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ISBN: 978-3-7319-0517-2 Kategorien: ,
Untertitel (1692–1763)
Autor Hanna Katharina Dornieden
Umfang 24 × 30 cm, 560 Seiten, 420 Farb- und 145 S/W-Abb.
Ausstattung Hardcover
Sprache deutsch
ISBN 978-3-7319-0517-2
Erschienen 11.03.2019

Blick ins Buch:

Der kurbayerische Hofbaumeister Johann Gunezrhainer
(1692–1763)

Hanna Katharina Dornieden

Der Baumeister Johann Gunezrhainer (1692-1763) war fast ein halbes Jahrhundert im Dienste der bayerischen Kurfürsten tätig. Der Sohn eines Münchener Stadtmaurermeisters hatte als Hofbaumeister ein breites Aufgabenspektrum zu bewältigen, das von Bauarbeiten an den kurfürstlichen Schlössern wie Nymphenburg und Schleißheim über die Innenausstattung von Appartements bis hin zu Materialinventuren reichte. Seine wichtigsten Werke entstanden jedoch im Bereich des Sakralbaus: Die Klosterkirchen in Landshut-Seligenthal, Reisach und Schäftlarn und die Münchener Damenstiftskirche zählen gleichzeitig zu den Hauptwerken des bayerischen Barock. Schließlich wurde er auch von Adeligen, Hofbeamten und reichen Bürgern für ihre Stadtpaläste, Landschlösschen und Schlosskapellen engagiert. Die Monographie berücksichtigt vor allem Umfeld und Entstehungsbedingungen der Werke Johann Gunezrhainers. Ergänzt durch Werkkatalog, Quellenmaterial und Chronologie bietet sie einen Einblick in den Arbeitsalltag eines barocken Hofbaumeisters.

Die Autorin Dr. Hanna Katharina Dornieden studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft an der Universität Osnabrück. Mit der vorliegenden Publikation promovierte sie dort 2016. Seit 2016 ist sie beim Landesamt für Denkmalpflege Hessen beschäftigt, zunächst als Volontärin in Marburg, seit 2018 in Wiesbaden als Koordinatorin der Fachdisziplin „Denkmalerfassung und Denkmalverzeichnis“.


[…] legt die Autorin mit diesem fast überreich bebilderten Band eine auf dem neuesten Erkenntnisstand beruhende eingehende Analyse zum Leben und Werk eines wichtigen bayerischen Barockbaumeisters vor, die als beispielhaft und für lange Zeit als abschließend gelten darf. […]
Oberbayerisches Archiv (Jahrbuch des Historischen Vereins von Oberbayern) 143 (2019)


[…] Prachtband […] Es ist allein schon erfreulich und hilfreich, endlich eine Zusammenstellung des umfangreichen Œuvres (Schloss-, Kirchen-, Klöster- und Militärbauten) und eine Würdigung dieses bislang im Schatten seiner Zeitgenossen Cuvilliés, Effner und Fischer stehenden Baumeisters im Rahmen seiner vielfältigen Tätigkeit am Hof sowie außerhalb davon in Händen zu haben. Doch bietet der Band dank der geschickten Erschließung des Stoffes darüber hinaus auch Informationen zur bislang wenig beachteten „Vätergeneration“ des Künstlers oder zu seinen kirchlichen und adeligen Auftraggebern als „freier Architekt“ sowie Einblicke in die Funktion und Arbeitsweise des kurfürstlichen Hofbauamts oder des Geistlichen Rats. Dank der zahlreichen Abbildungen führt der Band über die Werke Gunezrhainers hinaus eine Fülle von barocken Bauwerken Altbayerns zwischen etwa 1670 und 1770 vor Augen. Ein empfehlenswertes Standard- und Nachschlagewerk.
Bayern im Buch, 2020/2


[…] Der Titel der Monographie von Hanna Katharina Dornieden hält, was er verspricht. […] Aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive zeichnet sich die vorliegende Studie vor allem durch ihr Interesse an den Strukturen und Abläufen des Münchener Hofbauamtes aus. […] Zwei jeweils parallel konzipierte Kapitel nehmen im Folgenden die Gutachtertätigkeit für den Geistlichen Rat in Augenschein […] Sie liefern ein detailliertes Bild von Gunezrhainer als erfahrenem Baupraktiker […] Die Stärke der vorliegenden Studie liegt in ihrer großen Quellenkenntnis. Detailreich wird herausgearbeitet, wie viele Reisen mit der Gutachtertätigkeit, aber auch der Betreuung auswärtiger Baustellen, vor allem sakraler Umbauprojekte verbunden waren oder welche „Tricks“ bei hoch ausgesetzten Kostenvoranschlägen genutzt wurden. […] Gleichzeitig wechselt sich diese Detailfreude immer wieder mit knappen Einordnungen ab, de es Lesern mit unterschiedlichem Vorwissen erleichtern, das Baugeschehen einzuordnen. […] dass das Verdienst der Studie vor allem darin besteht, den Arbeitsalltag eines höfischen Barockbaumeisters in all seinen schillernden, aber auch glanzlosen Facetten darzulegen und so einen Beitrag zur Kulturgeschichte des süddeutschen Barocks zu leisten. […] Die Studie […] ist durch ein Personen- und ein Ortsregister vorbildlich erschlossen.
Sonderdruck Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte, Band 83, Heft 1/2020

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Gewicht 3.6 kg

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