39.95

Enthält 5% MwSt. DE reduzierter-preis
zzgl. Versand
Lieferzeit: ca. 2-3 Werktage
ISBN: 978-3-7319-0548-6 Kategorien: , ,
Untertitel Vorstellungen von Natur und Weiblichkeit in der Frühen Neuzeit
Herausgeber Maurice Saß, Iris Winderholm
Umfang 21 x 27 cm, 336 Seiten, 186 Farb- und 7 S/W-Abbildungen
Ausstattung Hardcover
Sprache deutsch
ISBN 978-3-7319-0548-6
Erschienen 11.10.2017

Blick ins Buch:

Mutter Erde
Vorstellungen von Natur und Weiblichkeit in der Frühen Neuzeit

Herausgegeben von Maurice Saß, Iris Winderholm

Ausstellung: Kunstsammlung der Universität Göttingen 18. Oktober 2017– 17. Oktober 2018

In der europäischen Kultur wird die Natur mit klangvollen Namen bezeichnet: Mutter Erde, Frau Natur, Gaia. Fast immer wird dabei die Natur als weiblich gedacht und dargestellt. Dies findet auch in vielen Bildern seit der Frühen Neuzeitihren Neiderschlag, welche die Natur als Gebärerin und Ernährerin, Erzieherin, Magierin und Hüterin der Welt zeigen. Die antike, kleinasiatische Fruchtbarkeitsgöttin Diana Ephesia war hier das meist bemühte Vorbild. Zugleich wurden gängige Ansichten darüber, was weiblich sei und wie sich Frauen zu verhalten hätten, durch Naturprinzipien legitimiert: Frauen galten als das ‚natürlich’ schwächere Geschlecht gehalten und ihre Gebärfähigkeit wurde als naturgegebenes Lebensziel vorausgesetzt. Diese Vorstellungen und Projektionen werden in vielen Beispielen frühneuzeitlicher Druck- und Buchgraphik ins Bild gesetzt, wie die Ausstellung Mutter Erde an beinahe 100 Exponaten aus den Beständen der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Kunstsammlung der Universität Göttingen zeigen kann.

Share This

Gewicht 1.9 kg

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Nur angemeldete Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, dürfen eine Bewertung abgeben.