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ISBN: 978-3-86568-837-8 Kategorien: ,
Untertitel im nachtridentinischen Italien (1588–1622)
Autor Claudia Gerken
Umfang 21 x 28 cm, 224 Seiten, 68 Farb- und 75 S/W-Abbildungen
Ausstattung Hardcover
Sprache deutsch
ISBN 978-3-86568-837-8
Erschienen 26.02.2016

Blick ins Buch:

Entstehung und Funktion von Heiligenbildern
im nachtridentinischen Italien (1588–1622)

Claudia Gerken
Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 134

Gegenstand des Buches sind Bilder, die es gemäß des Verbotes eines öffentlichen Kultes vor der Kanonisation nicht hätte geben dürfen. Es handelt sich um jene bildlichen Darstellungen von zukünftigen Heiligen, die im Vorfeld von deren jeweiliger Heiligsprechung entstanden und bereits verehrt wurden. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Analyse der Bildverehrung, die um drei Protagonisten der katholischen Reform entstand: Filippo Neri, der Gründer der Kongregation der Oratorianer, Ignatius von Loyola, der Gründer des Jesuiten-ordens, und Carlo Borromeo, der Mailänder Erzbischof. Es wird nachverfolgt, unter welchen Umständen die frühesten Bildnisse noch zu Lebzeiten entstanden, in welchen Kontexten sie verehrt wurden und wie sich die Ikonographie der Heiligsprechungskandidaten bis zur Kanonisationszeremonie entwickelt. Die Autorin legt einen Schwerpunkt auf die Darstellungen der zukünftigen Heiligen in der Druckgraphik, die als zentrales Propagandamittel gelten muss und zum ersten Mal in der Geschichte der katholischen Heiligenverehrung in dieser Weise zum Einsatz kam.

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Gewicht 1.5 kg

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